ÜBER MICH
Geboren und aufgewachsen im Ober Harz, als Erstgeborene. Verbrachte ich eine "sorgenfreie" Kindheit. Freunde hatte ich nur wenige, für viele war ich zu "kompliziert". Ich streunte viel durch die Natur immer in Begleitung meines Hundes. Diese Naturverbundenheit und Tierverbundenheit spielt immer noch eine große Rolle in meinem Leben. Mit der Geburt meines Bruders musste ich, mit gut fünf Jahren, Verantwortung innerhalb der Familie übernehmen, mehr als einem Kind gut tut. Dies lies meine Gaben ein wenig in den Hintergrund geraten...
In meiner Jugend lernte ich schnell, niemanden zu zeigen, wer ich wirklich bin und was ich kann. Ich merkte, dass genau dieses "besondere" an mir anderen Menschen Angst einjagte. Mich von anderen entfernte. Ich verschloss meine Gaben komplett um dazu zugehören. Ich lebte das Leben einer "normalen" Jugendlichen. Ich hatte einen Freund, ging auf Partys, lebte. Ich wechselte nach der Realschule auf das Gymnasium, um dieses nach zwei Jahren ohne weiteren Abschluss zu verlassen. Dem Druck des Außens war ich nur bedingt gewachsen. Ich spürte immer wieder, dass ich nicht zu viel von mir, meinem ICH zeigen durfte, Nichtmals innerhalb der Familie.
Neben der Naturverbundenheit und der Verbundenheit zu Tieren hatte ich auch immer eine sehr gute Verbindung zu Menschen, insbesondere zu Kinder und Jugendlichen. Ich spürte oft, wie es Menschen um mich herum ging, ohne Fragen stellen zu müssen.
Somit begann ich die Ausbildung zur Erzieherin.
(Das Wort Erzieherin tut mir persönlich sehr weh. An Menschen ziehen zu wollen erzeugt meist Druck. Ich sehe mich als Begleiterin.)
Innerhalb dieser Ausbildung legte ich bereits sehr früh für mich fest, mit besonderen Kindern und vor allem Jugendlichen arbeiten zu wollen.
Kinder, die "nicht" in unsere Gesellschaft passen, nach Ansicht der Gesellschaft.
Jedoch aufmerksamer, feinfühliger und vor allem dankbarer sind als viele in der Welt. Kinder und Jugendlich, die ihren Platz suchen, die sich suchen. Und die selten bis gar nicht Gehör finden, weder in der Familie und schon gar nicht in der Gesellschaft und auch in den derzeitigen Einrichtungen kann ihnen nicht das benötigte Gehör geschenkt werden.
Nach dem Abschluss heiratete ich meine Jugendliebe, um nach einem halben Jahr vor den Trümmern meiner Ehe zu stehen. In dieser Zeit wurde ich bereits wieder durch mein Geistiges Team unterstützt. Ohne es wirklich zu Wissen. Sie leiteten mich durch die unendlichen Tiefen in dieser Zeit, auch wenn ich es damals noch nicht verstand! Heute bin ich meinem geistigen Team unendlich dankbar, ohne sie, wäre ich wohl nicht mehr hier.
Ich fand einen Job in der Jugendhilfe. Dort arbeitete ich in einer Heimschule für "schwererziehbare und lernbehinderte" Kinder und Jugendliche. (Ich persönlich nenne sie lieber verhaltensoriginell!)
Durch meine Intuition und mein starkes Gefühl konnte ich diese Kinder und Jugendlichen in ihrem Kern wahrnehmen und so besser unterstützen. Ich denke oft und gerne an diese Zeit, an Momente, in denen ich viel lernen durfte über mich und über Kinder und Jugendlichen über Menschen.
Ich sah, was der Mensch in der Lage ist seinen eigenen Kinder anzutun!
Im Weserbergland begann für mich ein neuer Lebensabschnitt. Ich lernte meinen jetzigen Mann kennen und lieben, meinen Seelenpartner. Beruflich wartete dort eine Herausforderung der besonderen Art auf mich. Mit der Leitung eines Jugendraumes und den dazu gehörigen, nicht alltäglichen, Aufgaben. Auch hier lag mein Schwerpunkt eher bei den Jugendlichen, die in unserer Gesellschaft nur wenig bis keine Akzeptanz oder gar Anerkennung bekommen.
Ich wäre nicht ich, wenn ich nicht auch in diesem Bereich vieles gelernt hätte. So gab es Situationen, in denen ich ein Buch las, auf englisch, die Unterhaltungen verfolgt im Raum, Fragen beantwortete und mitbekam, wer das Spiel an der Playstation gewann, alles gleichzeitig.
Seit der Geburt unseres ersten Kindes vor 21 Jahren bin ich Zuhause und Mutter mit Leidenschaft. Wir haben uns bewusst und gemeinsam entschieden für diesen Weg.
Mit gemeinsam meine ich meinen Mann und mich und nicht mein geistiges Team.
Dieses hab ich in der Schwangerschaft erneut verschlossen und unterdrückt. Ich hatte Angst, dass mein Kind damit nicht umgehen könne, weit gefehlt...
Nach gut zwei Jahren wurde unser zweites Kind geboren, auch hier weit gefehlt...
(Heute weiß ich um die Gaben meiner Kinder und versuche sie, so gut es geht zu begleiten in allen Bereichen ihres Lebens. Ich weiß, um die Schwierigkeiten, von einem Leben, mit Hellsinnen in dieser Welt.)
Wir führen ein Familienleben, mit allem was dazu gehört und trotzdem bemerkte ich irgendwann erneut, dass es etwas in mir gab, das ich tief vergraben hatte und sich doch wieder unterschwellig bemerkbar machte. Zuerst beschäftigte ich mit Reiki, ich besuchte Kurse und erhielt so den 1. und 2. Reiki Grad. Aber irgendetwas in mir fühlte sich immer noch nicht stimmig an und ich begab mich weiter auf die Reise zu mir und meinen Hellsinnen. Ich begab mich auf eine Reise zu meinen Gaben, zu meiner Seelenkraft. Auf eben dieser Reise lernte ich nicht nur mein geistigen Team kennen, ich lernte auch meine heutige Mentorin und Freundin Birgit Fischer kennen. Seither arbeite ich stetig an mir, an meiner Entwicklung, an meinen Sinnen, um Menschen begleiten zu können, ihnen zu helfen, in ihre Seelenkraft zu kommen, in ihre Selbstermächtigung. Mittlerweile weiß ich, dass alles was ich in meinem Leben erlebt habe (positiv wie negativ), dazu dient Menschen in diesen Situationen dienen/helfen/unterstützen zu können, wenn sie und ihre Seele dies möchte. Dafür bin ich unendlich dankbar!
Claudia

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